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Wie die Ernährung Einfluss auf das Hundeverhalten haben kann

Das Thema Verhalten und Ernährung wird kontrovers diskutiert und Studienergebnisse sind hier teilweise sehr unterschiedlich. Ein Zusammenhang zwischen der Fütterung und dem Verhalten wird vermutet, da Vitamine, Mineralstoffe oder bestimmte Aminosäuren einen Einfluss auf die Gehirnchemie und damit auf das Verhalten haben.
Manche verhaltensauffällige Hunde können von einer speziell für sie angepassten Ernährung profitieren, die temporär mit Zusätzen ( wie Tryptophan, Alpha-Casozepin, L-Theanin, Pheromonen und CBD-Öl ) ergänzt werden kann, um z.B. in Lernprozessen mental zu unterstützen.
ABER eine Ernährungsanpassung allein ersetzt bei verhaltensauffälligen Hunden natürlich nicht das Training mit einer/m für diesen Fachbereich ausgebildete/n Hundetrainer/in!!
Zuletzt darf man die subklinische Schilddrüsenunterfunktion nicht unerwähnt lassen, die häufig mit Verhaltensauffälligkeiten wie Angststörungen, Stressanfälligkeit, Unruhe, vermehrter Nervosität, Hyperaktivität, Aggressionen und Schwierigkeiten im Lernverhalten einhergeht. Leider ist diese mittlerweile eine „Modekrankheit“ geworden.
Denn nicht jeder Hund mit Verhaltensauffälligkeiten leidet automatisch unter einer SDU und die Diagnose ist vor allem im Anfangsstadium sehr schwierig bis unmöglich zu stellen. Bei Verdacht ist es sinnvoll , sich an einen Experten (wie Endokrinologen, Fachtierarzt Innere Medizin, Zusatzbezeichnung Verhalten) zu wenden.
Fazit : Eine Rationsüberprüfung macht hier doppelt Sinn , um zu prüfen, ob der Hund mit allen Nährstoffen ausgewogen versorgt ist , damit sein „Oberstübchen“ einwandfrei funktionieren kann 😉 Ich berate Dich gerne !!
Deine Gabi Otten