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Wie äußern sich Magen-Darm-Erkrankungen beim Hund ? Ich erlebe es leider häufig, das es manchen Hundebesitzer gar nicht auffällt, das mit der Verdauung ihrer Fellnase etwas nicht stimmt… oder sie die Anzeichen dafür falsch interpretieren.
In der folgenden Aufzählung findest Du Symptome, die typischerweise bei Hunden mit Verdauungsstörungen auftreten :
  • Appetitlosigkeit : zeigt sich häufig, wenn der Magen die Problemzone ist.
  • Bauchgrummeln : deutlich hörbare Darmgeräusche, lautes Gluckern oder Quietschen deutet immer auf einen gestressten Magen-Darm-Trakt hin.
  • Bauchschmerzen : Hierfür gibt es viele verschiedene Anzeichen. Häufig zeigt der Hund einen hochgezogenen Rücken, Unruhe, Gebetsstellung ( vorn tief, hinten hoch – ähnlich wie bei einer Spielaufforderung ) und einen langsamen, steifen Gang
  • Blähungen: Schwer verdauliche Futterbestandteile gelangen unverdaut in den Dickdarm und werden dort bakteriell zerlegt; dabei entstehen Gase, die sich den Weg nach draussen suchen.
  • Durchfall : häufiger Kotabsatz, mehr wässrige Anteile und formlos.
  • Ständiger Wechsel der Kotkonsistenz : An einem Tag sind die Häufchen fest, am nächsten Tag wieder weich.
  • Blutiger Kot : frisches rotes Blut kommt aus dem Dickdarm, dunkles fast schwarzes Blut aus dem Dünndarm und ist auf seinem Weg mitverdaut worden.
  • Gras fressen : Wenn der Hund hektisch beginnt Gras zu fressen, dann leidet er unter Übelkeit und möchte seinen Magen beruhigen, oft zeigen Hunde dieses Verhalten morgens.
  • Leerschlucken : Schluckbewegungen, obwohl der Hund nichts gefressen hat. Damit versucht Deine Fellnase die aufsteigende Magensäure wieder zurück in den Magen zu befördern
  • Schmatzen : Schmatzgeräusche, zum Beispiel nach dem Fressen, in Ruhephasen, aber auch nachts. Dies ist ein Zeichen für aufsteigende Magensäure.
Das sind nur einige Symptome, die darauf hindeuten können, das dein Hund unter einer Magen-Darm-Erkrankung leidet.
Bei starken Beschwerden ist natürlich der Tierarzt deine erste Anlaufstelle !
Probleme wie z.B. Sodbrennen, Magenschleimhautentzündung ( Gastritis ) Bauchspeicheldrüsenentzündung ( Pankreatitis) ,Ungleichgewicht der Darmflora und Futterunverträglichkeiten entstehen teils durch ernährungsbedingte Fehler und können mit der für Deinen Hund angepassten Ernährung oftmals vollständig eliminiert werden .
Bei starken Beschwerden ist natürlich der Tierarzt deine erste Anlaufstelle, um deinen Hund evtl. mit Medikamenten baldige Erleichterung zu verschaffen, jedoch muss die Ursache gefunden werden, damit es Deinem Hund langfristig besser geht !
Eine optimale , auf deine Fellnase angepasste Ernährung beugt vielen der oben genannten Probleme vor.
Ich berate Dich gerne !
Deine Gabi Otten